Foto Susanne Benöhr-Laqueur, Haldenleben, Jüdischer Friedhof

Haldensleben

Lage:
Auf einem Hügel, am Ende der Berggasse. Man fährt auf der Bornschen Straße stadtauswärts in Richtung Stendal. Nach dem Kreisverkehr führt die Berggasse auf der linken Straßenseite steil nach oben ( Hinweis: Am Straßeneingang ist die Ruine einer alten Brauerei). Am Ende der Sackgasse befindet sich ein neu erschlossenes Baugebiet mit Einfamilienhäusern. Linker Hand liegt der Friedhof.

Beschreibung:
Der kleine Friedhof, ca. 50 Gräber, war bis vor kurzer Zeit verwildert und (wohl) frei zugänglich. Nun ist eine ca. 2.50 Meter hohe neue Mauer gezogen worden, der Rasen war gemäht. Der Eingang ist verschlossen. Hinweise bezüglich der Begehbarkeit etc. finden sich nicht. Auf Wikipedia findet sich der Hinweis, dass der Friedhof bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten geöffnet war. Zu diesem Zeitpunkt sei jedoch in Haldensleben keine eigene jüdische Gemeinde mehr verzeichnet gewesen. Der Friedhof wurde mehrfach verwüstet. Die Friedhofseinfriedung wurde in der Zeit der DDR als Baumaterial verwandt und später durch einen Jägerzaun ersetzt.

Erhaltungszustand:
Gut gepflegt.

Stand: Mai 2014.