Photo Hans-Peter Laqueur, 2009

Forst/Lausitz (Landkreis Spree-Neiße)

Vorbemerkung:
Der Friedhof liegt seit 1945 in Polen, im Dorf Zasieki. Da es sich um den Friedhof der Gemeinde der in Deutschland gelegenen Stadt Forst handelt, wird er auf dieser Seite berücksichtigt.

Lage:
Vom Grenzübergang (nördlich von Forst) aus folgt man den Wegweisern in Richtung Zasieki über einen Kreisverkehr hinaus bis zum Bahnübergang in Zasieki. Vor dem Bahübergang stellt man den Wagen ab und geht ein paar Schritt zurück (nordwärts) bis zum ersten Haus. Vor diesem zweigt nach rechts (ostwärts) ein baumgesäumter Feldweg ab, dem man ca. 500 m weit folgt, bis zum Ende der Bebauung linkerhand. Hier kreuzt ein weiterer Feldweg, dem man nach links (nordwärts) ca. 50 m folgt, bis man auf der linken Seite den Friedhof sieht.

Beschreibung:
Der Friedhof ist auf drei Seiten von einem ziemlich verrotteten Holzzaun eingefaßt, auf der (östlichen) Zugangsseite fehlt der Zaun, soll aber offenbar demnächst wieder errichtet werden.
Sämtliche Gräber sind zerstört, nur bei zwei der drei ist noch so viel Inschrift erhalten, um einen Namen zu erkennen.
Fast alle Deckplatten sind zerbrochen, sie sind aus Beton, nicht Naturstein, was auf eine wenig wohlhabende Gemeinde schliessen lässt.
Die genaue Zahl der Grabstellen auf diesem um 1900 angelegten Friedhof ist nicht mehr bestimmbar, sie dürfte zwischen 30 und 50 liegen.

Erhaltungszustand:
Trostlos.
Seit 2007 hat sich das Gymnasium in Forst des Friedhofs angenommen, einmal im Jahr bemühen sich Schüler von dort gemeinsam mit solchen von der Partnerschule aus Israel einen Tag um die Pflege des Friedhofes.

Stand: August 2009.