Jüdischer Friedhof in Ballenstedt, Photo Hans-Peter Laqueur

Ballenstedt (Kreis Quedlinburg)

Lage:
Aus Richtung Hoym kommend erreicht man unmittelbar vor dem Ortsschild "Ballenstedt" eine kleine Einfahrt nach rechts. Über sie gelangt man zum Eingang des Friedhofes.

Beschreibung:
Das große, von einer Mauer eingefaßte Areal ist leer bis auf einen in seiner Mitte errichteten Gedenkstein. Die erhalten gebliebenen ca. 15 Grabsteine wurden entlang der (vom Tor aus gesehen) rechten Außenmauer aufgestellt. An deren tornahen Ende sind vier Gedenktafeln angebracht.
Das Tor ist verschlossen, aus einer dort angebrachten Tafel geht hervor, daß ein Schlüssel im Rathaus, Zimmer 11, erhältlich ist.

Erhaltungszustand:
Der Friedhof, der nach dem 2. Weltkrieg verwahrloste, wurde in den 1980er-Jahren ab- bzw. aufgeräumt, und es entstand die Gedenkstätte in ihrer heutigen Form (zuletzt rekonstruiert 1997). Die Anlage wirkt einigermaßen gepflegt.

Stand: Mai 2007